Steuerliche Behandlung der Aus‐ und Fortbildungskosten

Sie können Kosten für Weiterbildung als Werbungskosten bei der Arbeitnehmerveranlagung geltend machen und von der Steuer absetzen.

Kostenersparnis für Arbeitnehmer und Selbständige
Egal ob Sie ArbeitnehmerIn oder selbständig sind: Die Teilnahmegebühren können Sie steuerlich voll absetzen, wenn Sie in Österreich steuerpflichtig sind. Voraussetzung ist lediglich, dass der Lehrgang für Sie eine Weiterbildung im bestehenden Berufsfeld oder eine Ausbildung in einem verwandten Beruf darstellt. Auch sind Umschulungskosten begünstigt, wenn durch die Bildungsmaßnahme der Einstieg in eine neue berufliche Tätigkeit ermöglicht wird und eine tatsächliche Ausübung eines anderen Berufes angestrebt wird, der mit der bisherigen Tätigkeit nicht verwandt ist. Voraussetzung in allen Fällen ist, dass bereits ein Beruf ausgeübt wird. Fortbildungskosten für eine künftige Tätigkeit können bei nachweislicher Jobzusage bereits abgesetzt werden.
Absetzbar sind nicht nur die Teilnahmegebühren, sondern auch alle anderen damit verbundenen Kosten (z.B. Arbeitsmittel, Fahrtkosten, Tagesgelder, auswärtige Nächtigungen). Der steuerliche Vorteil hängt dabei vom Gesamteinkommen ab Selbstständige Erwerbstätige haben die Möglichkeit, Aufwendungen für Weiterbildung in der Einkommensteuererklärung als Betriebsausgaben anzuführen.
Unselbstständige Erwerbstätige können die Aufwendungen für Weiterbildung im Rahmen der ArbeitnehmerInnenveranlagung als Werbungskosten geltend machen.

Beidseitige Kostenersparnis bei Kostenübernahme durch den Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin
Entscheidet der Arbeitgeber statt der Auszahlung einer Prämie die Aus‐ bzw. Fortbildungskosten zu übernehmen, entsteht eine Kostenersparnis für beide Beteilige. Und auch Ihr Arbeitgeber profitiert davon: Es fallen keine Lohnnebenkosten an.
Weiterbildungsausgaben für MitarbeiterInnen sind Betriebsausgaben.  Für ArbeitgeberInnen sind nicht nur die Teilnahmegebühren voll absetzbar, sondern es steht ihm/ihr auch eine Bildungsprämie von sechs Prozent bzw. ein Bildungsfreibetrag von 20 Prozent zu.

Bildungsfreibetrag und Bildungsprämie für Arbeitgeber
Werden die Kosten für die Weiterbildung vom Betrieb getragen, gibt es für den Unternehmer einen zusätzlichen steuerlichen Vorteil: den „Bildungsfreibetrag“ oder die „Bildungsprämie“. Der „Bildungsfreibetrag“ wird als fiktive Betriebsausgabe verbucht und wirkt daher gewinnmindernd.
Wir empfehlen, den konkreten Fall mit einem Berater zu besprechen, um die steuerlich optimale Vorgangsweise zu finden.



Medienrecht, 17.9.2018, Linz

Meinungsfreiheit, Schutz der Privatsphäre, üble Nachrede, Redaktionsgeheimnis, Fotorecht, Rechtsordnung im Internet: Journalistische Arbeit ist eine tägliche Gratwanderung.


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Sie erfahren, welche Themen sich für welche Sozialen Kanäle eignen, wie Sie mediengerechtes Themenmanagement betreiben und wie Sie Inhalte entsprechend umsetzen.


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