Journalismus, den wir meinen

Journalismus ist das Beobachten und Erklären von Phänomenen, das Aufklären im besten humanistischen Sinn. Dazu braucht es profundes Hintergrundwissen, eine offene, verantwortungsbewusste Haltung und das handwerkliche Können.

 

Inhalt der KfJ-Seminare und Workshops ist anspruchsvoller Journalismus. Anspruch bedeutet Qualität, die Kriterien für guten Journalismus zu beachten: Verständlichkeit, Ausgewogenheit, Wertschätzung, Transparenz, das Kenntlichmachen von Meinung, das Kenntlichmachen finanzieller Zuwendungen.


Ob dieser Journalismus auf Hochglanz oder auf Recyclingpapier, am Bildschirm oder über Lautsprecher, auf Facebook, Twitter, Google, im Bus, als Laufschrift oder am Handy verbreitet wird, ist unabhängig von seiner Aufgabe. Im KfJ werden handwerkliche Fähigkeiten für alle Kanäle vermittelt und dazu das, was gute Journalisten als Basis brauchen: Wissen um Zusammenhänge und Entwicklungen und ein klares Verständnis der eigenen Rolle.

 

Journalisten beobachten, berichten, zeigen auf. Dabei erzählen sie in klaren Worten, beschreiben, stellen Zusammenhänge her. Und sie sind dabei glaubwürdig, denn sie haben zuverlässig recherchiert. Dadurch unterscheiden sie ihre Arbeit von allem anderen, was im Informationsfluss schwimmt. Wo Journalismus draufsteht, ist Zuverlässigkeit drin.

 

Das Kuratorium für Journalistenausbildung beobachtet aktuelle Entwicklungen im Journalismus, ordnet sie ein und analysiert, welche neuen Erfordernisse sich daraus ergeben. Es gibt Journalisten Orientierung und unterstützt bei der Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten. Denn Journalismus geht weiter.*

 

*Diesen Satz haben wir geborgt von unserem Kooperationspartner in Hamburg, der Akademie für Publizistik. Danke!

Kurzgeschichte, 5.-6.12.2016, Wien

Kurzgeschichten sind prägnant. Schauplatz, Handlung und Personal sind übersichtlich, eine Pointe belohnt fürs Lesen. Eigenschaften, die wie im Brennglas auch für Reportagen gelten. Das Seminar zeigt, was das literarische Genre Journalisten bieten kann.


Lokale Berichterstattung, 30.-31.1.2017, Linz

Der USP regionaler Medien liegt in der Einzigartigkeit des Mikrokosmos Heimat. Die Referentin Christine Brugger zeigt, wo diese Inhalte zu finden sind und wie auch überregionale Themen zu lokalen Geschichten werden.


08/15-Themen aufbereiten, 2.-3.2.2017, Salzburg

Die Lösung für Themen, über die man schon x-Mal geschrieben hat oder nicht weiß, wie sie sich spannend aufbereiten lassen: das Feature. Es packt den Leser, ist aber viel weniger aufwendig als eine Reportage.