Von Martina Weidenholzer
Wir lebten einst in wilden Zeiten
kaum gab es skandalöse Pleiten.
Jeder schlürfte Nuttensprudel
Schampus trank das Alpenrudel
Nun undankbar die Lehrer streiken
weil stets Politiker drauf reiten:
Bei den Pensionen gibt‘s den Cut
Brot und Spiele werden knapp.
Schluss mit Lustig die Regierung meint
hoch die Ärmel – und der Lehrer weint
Der Karl Heinz, der weiß es schon.
Er streift sie ein, die Pension
So seine Antwort auf die leeren Kassen
Wir dürfen nicht das Geld verprassen
Sparefroh ist mein neuer Nam
Den Benz nehm ich - und ihr fahrt Bahn
Schließlich heißt das andre Weh
Neben Pensionen: EU und ÖBB
Muss sich alles finanzieren
statt Subventionen - jetzt kassieren
Die Kassen sind schon lang gesprengt,
die Hosen sitzen nicht mehr eng.
Schlappi-Look ist jetzt gefragt,
wie Van der Bellens Folgschaft sagt
So kann’s in Zukunft uns ergehn.
Drum jetzt am Geldhahn etwas drehn,
den Gürtel etwas enger schnallen.
Wenn nötig zeigen wir auch Krallen
Denn wenn schon jeder kräftig zahlt,
dann auch der Star, der Topanwalt.
Auch der Herr Politiker soll brennen
und die Bahnhofshalle entlang rennen
Um den Zug noch zu ergattern,
in dessen Abteil alle schnattern:
Wie schön es war in alten Zeiten
Schampus, Benzen und kaum Pleiten
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