von Markus Rosskopf
Plötzlich in Tirol verschollen war Alex Wolschan in der letzten
Woche des Kollegs: Ein ominöses SMS wies darauf hin, dass er
mit „irgendjemanden ein Bett kaufen“ wollte. Am nächsten
Tag war Alex zwar wieder zurück, aber die Geschichte klärte
sich nicht auf.
Einen alkoholgetränkten Absturz erlebte Martin Bernert
am 2Raumwohnung-Konzert in der Salzburger Arge-Nonntal. Nachdem
er sich schon während des Konzerts als fanatischer Kopfnicker
bewiesen hatte, nickte er danach doch glatt ein auf der Schulter
seines Kuratorium-Kollegen Thomas Tesar – aber nicht ohne
vorher noch einen weiteren White Russian bestellt zu haben. Am Tag
danach war Martins Radio-Beitrag über die Salzburger Algerien-Geiseln
Geschichte und er den ganzen Tag nicht mehr gesehen.
Auf zwei Krücken begann Markus Rosskopf nach einer Oberschenkeloperation
im Mai den letzten Teil des Kollegs. Nach den aufmunternden Kommentaren
seines Sitznachbarn Peter Gnaiger („Geh’ gscheit!“)
ging der Genesungsprozess dermaßen schnell voran, dass Markus
schon zwei Tage später wieder ohne Hilfsmittel unterwegs war.
Im winterlich kalten Wien hatte unser „Gsiberger“
Günther Bitschnau die besten Tipps gegen eine mögliche
Prostata-Verkühlung: Eine Arzthelferin hatte ihm einmal geraten,
für den Fall der Fälle zu schauen, „dass des Züg
ussekummt!“ Ob mit dem „Zeug“ die berühmte
„Perlenmarmelade“ der Rockband Pearl Jam gemeint war,
blieb im Unklaren.
Kurzfristig von den Salzburger Nachrichten rekrutiert wurde Corinna
Milborn. Nach der Geiselbefreiung in Algerien sollte sie mit ihren
Französisch-Kenntnissen neben Peter Gnaiger Telefon-Recherche
in Algerien betreiben.
Frauen verstehen nichts von Autos“ heißt es;
dass sich aber auch Männer bei Autos irren können, musste
SN-Society-Lady Kathi Wörndl am ersten Tag des Wiener Kolleg-Kurses
erfahren: Ihr Freund hatte Benzin statt Diesel in ihr Auto getankt.
Als nach zehn Kilometern Autobahn nichts mehr weiter ging, konnte
nur mehr der Pannendienst aushelfen.
Handy-Terror gab es auch in der letzten Reihe des Kuratoriums-Lehrsaales.
Veronika Maria hatte gleich drei Handys im Dienst – jeweils
eines für Beruf, Freund und private Gespräche –,
die bei jedem Anruf den Tisch erbeben ließen. Zum Glück
blieb der Super-GAU aus: Hätten alle drei Handys auf einmal
vibriert, wäre es wohl zum ersten Salzburger Erdbeben seit
Jahrzehnten gekommen.
Streitereien um den Sitznachbarn erlebten wir auch einige
Male: Am Beginn des dritten Kurses wollte unser Boarisches-Dirndl
Silvia Glas doch glatt Patrick Wammerl seine beiden Sitznachbarn
Günther Bitschnau und Bernhard Lauring abspenstig machen. Patrick
wurde von ihr mit „Naturalien“ umworben. Er lehnte aber
dankend ab mit der Begründung bei ihr „nichts zum Reinstecken“
(für den Laptop) zu haben. Ob das ein Freud’scher Versprecher
war?
ladys and gentlemen, we proudly present the very best of kfj!
"die spinne thekla bei biene maya ist wie honecker!"
(andreas)
"jawohl, das ist in ordnung." (michaela)
"das glaube ich nicht." (thomas)
"ist das so?" (michaela)
".... und wahrscheinlich Obergrenze - Unterkiefer
." (veronika)
"Wir leben von Situationskomik." (corinna)
"elvis, falco und lady di leben gemeinsam auf einer
Insel." (tanja)
"... ja, wahrscheinlich mit wolf schneider." (veronika)
"pensionsvorsorge löst bei mir keine erektion
aus." (günther)
"anonyme spieler zocken sich aus, wer zuerst redet."
(veronika)
"wisst ihr wie man 10.000 kinder in den schlaf wiegt?"
(martina)
"kunst ist notdurft." (thomas)
"wie heißt das auf französisch: josef schau
ein rotwild? - separee." (veronika)
"... die aerodynamik der hummel." (andreas)
"wenn du's auf den Punkt bringst, hat Marx die Biene
Maya verursacht."
marx ist der vater von der biene maya." (andreas)
"die politische struktur von entenhausen".....(veronika?)
"Kennt wer den Bürgermeister von Entenhausen?" (martina)
"mord auf mallorca - exekutive fahndet nach adjektiven."
(martina)
"alles ist möglich." (tanja)
"ich fühl mich zu den klingonen mehr hingezogen
als zu den österreichern." (martin)
"Stalin ist der Geburtshelfer der Europäischen Union"
(Andreas)
"Auf der Glatze Locken drehen..." (Heinz Nussbaumer)
"Halbgebildete wollen Ungebildete mit Anglizismen beindrucken"
(Dr. Rasinger)
"Jo do schau....die Frau Lorenz!" (thomas)
"Das Feuerzeugsbenutzungsgerät sitzt da....!" (michaela)
"Schmusen ist wie einkaufen....let's go shopping!"
(martina)
"Pass auf was Du sagst, a Kind hast schneller als ein neues
Paar Schuhe!", "....Außer beim Quickshoe im Airportcenter!"
Wann alle Stricke reißen, färben wir uns einfach
blond!"
Was ist der Unterschied zwischen Journalisten und Terroristen?-
Terroristen haben Sympathisanten!" (veronika)
"Für die Damen hätten wir Schals zum Umhängen!"
(Marianna von Busek, Hotel Kobenzl) "...Na dann nehm ich einen!"
(patrick)
"UAAAHHHHHH - jetzt hät i fost an original Jesus gmocht!
FUCK!" (Martin, nachdem er sich fast mit einem Zeitungshalter
erdolcht hätte)
"Lieber a Freundin verlieren, als an guaten Joke sausen
lossn." (peter)
"Schreim ma leicht wieder a Reportäschle?" (günther)
"Die Lehrerin Kassandra bei der Biene Maja war ziemlich
scharf!" (bernhard)
"Die wichtigsten Bs in der Chronik- und Lokalberichterstattung
- Baby, Bambi, Blut und Busen!"(Bernd Olbrich)
"Ich bin hier, um Ihnen etwas beizubringen und ich
habe keine Intenion Freundschaften zu schließen."
"Wenn Sie etwas als unbeschreiblich beschreiben,
warum schreibens Sie's dann? Lassen Sie's doch ganz bleiben!"
"Das ist gequirrlte Scheiße....!"
"Haben Sie zuviel Spucke im Mund, dass Sie auf's
Papier kotzen?"
"....oder können Sie die Tinte nicht bei sich
halten?"
(alle Wolf Schneider)
"Sie müssen nicht alles glauben, was Wolf Schneider in
seinen Büchern schreibt." (Hans Joachim Schlüter)
".... jo, ma losst den bernert reden." (michaela)
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