Gepanzert
und schwer bewaffnet - so stellte sich am Wochenende die Polizei in Salzburg
den Demonstranten in den Weg. Rund 5000 Polizisten aus ganz Österreich
waren angereist (worden), um dem Weltwirtschaftsgipfel die nötige
Sicherheit und den notwendigen Schutz zu gewährleisten. Dieses Großaufgebot
an gepanzerten Männern und Frauen des Staatsdienstes, ließ so
manchen an eine Reihe von Filmen denken. Eine Reportage.
Veranstalter
als auch Gastgeber gaben sich im Vorfeld des Wirtschaftsgipfels zuversichtlich
und begeistert. Landeshauptmann Schausberger warnte jedoch die Verantwortlichen
der Gegendemonstration davor, sich als "nützliche Idioten" missbrauchen
zu lassen.
Das
"Who is Who" aus Politik und Wirtschaft in Salzburg
Staatschefs
und Manager gaben sich beim Wirtschaftsgipfel in Salzburg ein Stelldichein.
Unbestrittener Star der Veranstaltung war der serbische Ministerpräsident
Zoran Djindjinc.
Dr.
Duarte Herrera, am Sonntag während der Demonstration festgenommen
und mehrere Stunden inhaftiert, im Gespräch mit Christina Crisafulli
über seine Eindrücke und Erfahrungen bei der Gegendemo.
NGO´s
wollen eine "neue soziale Bewegung" ins Rollen bringen
Sie
wollen nicht als "Globalisierungsgegner" verstanden werden, aber sie fordern
eine "andere Globalisierung". ATTAC, die internationale Plattform zur demokratischen
Kontrolle der Finanzmärkte.
Nicht
nur ORF, Krone oder Salzburger Nachrichten nahmen das Weltwirtschaftsforum
in Salzburg zum Anlass für eine umfassende Berichterstattung. Auch
Freie und Alternative Medien auf der ganzen Welt beobachteten die Aktivitäten
des Weltwirtschaftsforums mit Argusaugen.