Zukunftsfroh: 15 Journalisten absolvieren 22. Journalisten-Kolleg


Tradition und Moderne: Journalistenschule verbindet journalistische Tugenden mit multimedialen Techniken

Das Kuratorium für Journalistenausbildung (KfJ) hat am Freitag die Absolventen des 22. österreichischen Journalisten-Kollegs in der Salzburger Residenz gefeiert.

Die ausgebildeten Journalisten haben in vier Modulen, insgesamt neun Wochen, eine umfassende Grundausbildung absolviert, die Handwerk, Wissen und journalistische Verantwortung in den Mittelpunkt stellt. „Unser Beruf hat sich fast in Lichtgeschwindigkeit verändert. Es deutet alles darauf hin, dass sich der Journalismus in der gleichen Lichtgeschwindigkeit weiterentwickelt“, leitete Festredner Andreas Koller, stellvertretender Chefredakteur der Salzburger Nachrichten und KfJ-Vorstandsmitglied, seine Gedanken zur Branche ein.

Das Österreichische Journalisten-Kolleg wird von den Mediensozialpartnern getragen und ist die berufsbegleitende Praxisausbildung für Journalisten und Quereinsteiger. Experten, Journalistentrainer und Journalisten führen und unterstützen die Teilnehmer in ihrer Entwicklung. Das nötige Rüstzeug für das crossmediale Abschlussprojekt wird in vier Modulen sukzessive erarbeitet. Die Ausbildung wird u. a. im Kollektivvertrag empfohlen.

Die Absolventen haben sich mit dem journalistischen Handwerk beschäftigt und in allen Darstellungsformen gearbeitet, haben visuellen Journalismus, die Grundzüge von Politik, Wirtschaft und Medienrecht gelernt und geübt. Sie haben immer wieder reflektiert, welche Verantwortung und Macht sie als Journalisten tragen. „Ihre Arbeit kann Existenzen vernichten. Und bedenken Sie: Es ist ein Unterschied, ob Sie Politiker oder kleine Leute kritisieren“, sagte Koller abschließend.

In ihrem multimedialen Magazin mit dem Titel „VISION“ haben die Absolventen sich mit Träumen, Wünschen und Illusionen beschäftigt, die Ergebnisse haben sie den rund 70 Festgästen präsentiert, nachzulesen sind sie auf traum2014.wordpress.com. Entstanden sind Texte, Videos, Fotostrecken und Audiostücke.

Im Herbst beginnt der 23. Jahrgang des Österreichischen Journalisten-Kollegs. Auch dann werden wieder junge Talente intensiv und berufsbegleitend trainiert, um dem Schlusswort von Andreas Koller Folge leisten zu können: „Ergründen Sie die Welt jenseits der Presseaussendungen, reden Sie mit den Leuten. Gehen Sie den Dingen auf den Grund, aber nicht den Lobbyisten auf den Leim“.

Bildergalerie zur Feier am 23. Mai in der Salzburger Residenz


Bewerbung für 23. Journalisten-Kolleg

Die erfolgreichen Absolventen des 22. Österreichischen Journalisten-Kollegs v.l.n.r.: 1. Reihe: Thomas Bayer, Tiziana Beyer, Natalie Zettl, Irmgard Landsteiner, Miriam Hotter, Lisa Breit. 2. Reihe: Robert Arndt, Tobias Waidhofer, Marco Riebler, Selina Thaler, Roman Goldberger, Laura Schrettl, Michaela Hubweber, Lena Adlhoch, Gerald Gundl. Foto: Eva-Maria Griese

Storytelling, 19.-20.4.2017, KfJ.Wien

Wie mache ich mein Thema spannend und lebendig? Auch das wiederkehrende, vermeintlich trockene Thema? Da hilft das Werkzeug des Storytelling.

 


Fotografie Basisworkshop, 24.-25.4.2017, KfJ.Wien

Was ein funktionierendes Pressefoto ausmacht, zeigt die mehrfach ausgezeichnete APA-Fotografin Barbara Gindl in diesem Workshop. Sie gibt Tipps, wie aussagekräftige Bilder ohne großen technischen Aufwand gelingen.


Titel, Vorspann, Bildtext, 25.-26.4.2017, Salzburg

Ein guter Titel, eine packende Bildunterschrift - von den kleinen Texten hängt es ab, ob sich Leser einem Text widmen. Referent Steffen Sommer zeigt in diesem Workshop, was einen gelungenen Einstieg in die Geschichte auszeichnet.