23. Österreichisches Journalisten-Kolleg – Bewerbungen bis 5. Mai 2014


Stipendien für freie Journalisten und Studierenden

Das Journalisten-Kolleg, die traditionsreichste Journalismus-Ausbildung in Österreich, startet am 29. September 2014 zum 23. Mal. Das Kolleg ist berufsbegleitend und richtet sich an Journalisten, die ihr Handwerk entwickeln wollen, sowie an Quereinsteiger mit Leidenschaft für Journalismus. Veranstalter ist das Kuratorium für Journalistenausbildung (KfJ).

Die Ausbildung dauert neun Wochen, aufgeteilt auf vier Module, die in Salzburg und Wien stattfinden. Die Teilnehmer des Journalisten-Kollegs kommen aus ganz Österreich. Dadurch fließen die Erfahrungen aus verschiedenen Redaktionen zusammen und bieten eine breite Basis für das journalistische Arbeiten und Lernen. „Professionalisierung heißt für uns immer auch persönliche Weiterentwicklung. Wir stärken Journalisten in ihren praktischen Fähigkeiten, aber die Grundlage guter journalistischer Arbeit sind Offenheit und Verantwortung“, sagt Elisabeth Wasserbauer, Geschäftsführerin des Kuratoriums für Journalistenausbildung.

In den Modulen werden Handwerk und Fachwissen vermittelt: Themenfindung, Recherche, Sprache und Stil, Darstellungsformen, digitale Entwicklungen, visueller Journalismus, Auftrittstraining, Medienrecht, Politik und Wirtschaft. In der täglichen Redaktionskonferenz wird das neue Wissen an die journalistische Praxis angebunden, in einem einwöchigen Abschlussprojekt im Juni 2015 wird es in einem crossmedialen Projekt umgesetzt.

Journalism first


Journalistisches Denken und Arbeiten sind die Grundlage, darauf bauen die Formate für unterschiedliche Verbreitungskanäle auf. „Wir bilden keine Zeitungs-, Radio- oder Online-Journalisten aus, sondern Journalisten mit starken Kompetenzen, von denen eine der Umgang mit verschiedenen Medien und Formaten ist“, sagt Wasserbauer. Seit 20 Jahren ist die Ausbildung mehrmedial, heute sind die Module intensiv verschränkt und werden via E-Learning unterstützt.

Zertifikat der Medien-Sozialpartner


Die Journalismus-Ausbildung richtet sich vor allem an berufstätige Journalisten, das Zertifikat vergeben die Medien-Sozialpartner. Seit 1974 bildet das Kuratorium für Journalistenausbildung im Auftrag der Sozialpartner Journalisten aus. Im Kollektivvertrag wurde das Journalisten-Kolleg als Redakteursausbildung festgeschrieben.

Quereinsteiger sind beim Journalisten-Kolleg seit jeher willkommen, betont Wasserbauer: „Wir begrüßen es sehr, wenn Menschen mit einer branchenfremden Ausbildung sich für den Beruf entscheiden. Der Journalismus braucht Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und Biografie um seine demokratiepolitische Aufgabe erfüllen zu können. Diversity – die Vielfalt der Perspektiven ist dabei ein wichtiges Element.“

Über 1.000 Journalisten haben die KfJ-Grundausbildung bisher absolviert, u. a. die Moderatoren Armin Wolf und Ingrid Thurnher, die Chefredakteure der Kleinen Zeitung Eva Weissenberger und Hubert Patterer, Universitätsprofessor Josef Trappel, der Chefredakteur der Oberösterreich-Krone Klaus Herrmann, der Chefredakteur der Dolomiten in Südtirol Toni Ebner und viele weitere Journalisten aus fast allen österreichischen Redaktionen.

Stipendien für freie Journalisten und Studierende


Für freie Journalisten stehen Stipendien in Höhe von je 1.500 Euro zur Verfügung. Außerdem vergibt das KfJ je ein Vollstipendium an Studierende der Kommunikationswissenschaft in Wien und Salzburg.

Details und Anmeldung auf www.kfj.at/journalisten-kolleg und office(at)kfj.at

Storytelling, 19.-20.4.2017, KfJ.Wien

Wie mache ich mein Thema spannend und lebendig? Auch das wiederkehrende, vermeintlich trockene Thema? Da hilft das Werkzeug des Storytelling.

 


Fotografie Basisworkshop, 24.-25.4.2017, KfJ.Wien

Was ein funktionierendes Pressefoto ausmacht, zeigt die mehrfach ausgezeichnete APA-Fotografin Barbara Gindl in diesem Workshop. Sie gibt Tipps, wie aussagekräftige Bilder ohne großen technischen Aufwand gelingen.


Titel, Vorspann, Bildtext, 25.-26.4.2017, Salzburg

Ein guter Titel, eine packende Bildunterschrift - von den kleinen Texten hängt es ab, ob sich Leser einem Text widmen. Referent Steffen Sommer zeigt in diesem Workshop, was einen gelungenen Einstieg in die Geschichte auszeichnet.