24. Österreichisches Journalisten-Kolleg - Anmeldefrist läuft

 
Stipendien für freie Journalisten und Studierende


Aus guten Journalisten exzellente zu machen, das ist das Ziel des Österreichischen Journalisten-Kollegs, das im Herbst in den 24. Jahrgang geht. Das Journalisten-Kolleg ist die journalistische Grundausbildung am Kuratorium für Journalistenausbildung (KfJ), über 1.000 Journalisten haben die Grundausbildung bisher absolviert, u. a. die ORF-Moderatoren Armin Wolf und Ingrid Thurnher, die Chefredakteurin von News Eva Weissenberger, der Chefredakteur der Kleinen Zeitung Hubert Patterer, Universitätsprofessor Josef Trappel und viele weitere Journalisten aus fast allen österreichischen Redaktionen.

Das Zertifikat für den Lehrgang vergeben die Medien-Sozialpartner. Seit 1974 bildet das Kuratorium für Journalistenausbildung im Auftrag der Sozialpartner Journalisten aus. Im Kollektivvertrag wurde das Journalisten-Kolleg als Redakteursausbildung festgeschrieben.

Journalism first

„Wir bilden keine Zeitungs-, Radio- oder Online-Journalisten aus, sondern Journalisten mit starken Kompetenzen, von denen eine der Umgang mit verschiedenen Medien und Formaten ist“, sagt Wasserbauer. Journalistisches Denken und Arbeiten sind die Grundlage, darauf bauen die Charakteristika der Verbreitungskanäle auf. Seit mehr als 20 Jahren ist die Ausbildung mehrmedial, heute sind die Module intensiv verschränkt und werden via E-Learning unterstützt.

Das Journalisten-Kolleg ist die traditionsreichste und intensivste Journalismus-Ausbildung in Österreich. Es ist berufsbegleitend organisiert und richtet sich an Journalisten, die ihr Handwerk weiterentwickeln wollen, sowie an Quereinsteiger mit Leidenschaft für Journalismus.
Die Ausbildung dauert neun Wochen, aufgeteilt auf vier Module, die in Salzburg und Wien stattfinden. Die Teilnehmer des Journalisten-Kollegs kommen aus ganz Österreich. Dadurch fließen die Erfahrungen aus verschiedenen Redaktionen zusammen und bieten eine breite Basis für das journalistische Arbeiten und Lernen. In den Modulen werden Handwerk und Fachwissen vermittelt: Themenfindung, Recherche, Sprache und Stil, Darstellungsformen, digitale Entwicklungen, visueller Journalismus, Auftrittstraining, Medienrecht, Politik und Wirtschaft. In der täglichen Redaktionskonferenz wird das neue Wissen an die journalistische Praxis angebunden, in einem einwöchigen Abschlussprojekt im Juni 2016 wird es in einem crossmedialen Projekt umgesetzt.

Keine formalen Vorrausetzungen


Die Journalismus-Ausbildung richtet sich vor allem an berufstätige Journalisten, ein Job im Journalismus ist aber keine Voraussetzung, ebenso wenig Studium, Matura oder andere formale Vorkenntnisse. Quereinsteiger sind beim Journalisten-Kolleg seit jeher willkommen, betont Wasserbauer: „Wir begrüßen es sehr, wenn Menschen mit einer branchenfremden Ausbildung sich für den Beruf entscheiden. Der Journalismus braucht Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und Biografie um seine demokratiepolitische Aufgabe erfüllen zu können. Diversity – die Vielfalt der Perspektiven ist dabei ein wichtiges Element.“

Stipendien für freie Journalisten und Studierende


Für freie Journalisten stehen Stipendien in Höhe von je 1.500 Euro zur Verfügung. Außerdem vergibt das KfJ je ein Vollstipendium an Studierende der Kommunikationswissenschaft in Wien und Salzburg.

Details und Anmeldung

Storytelling, 19.-20.4.2017, KfJ.Wien

Wie mache ich mein Thema spannend und lebendig? Auch das wiederkehrende, vermeintlich trockene Thema? Da hilft das Werkzeug des Storytelling.

 


Fotografie Basisworkshop, 24.-25.4.2017, KfJ.Wien

Was ein funktionierendes Pressefoto ausmacht, zeigt die mehrfach ausgezeichnete APA-Fotografin Barbara Gindl in diesem Workshop. Sie gibt Tipps, wie aussagekräftige Bilder ohne großen technischen Aufwand gelingen.


Titel, Vorspann, Bildtext, 25.-26.4.2017, Salzburg

Ein guter Titel, eine packende Bildunterschrift - von den kleinen Texten hängt es ab, ob sich Leser einem Text widmen. Referent Steffen Sommer zeigt in diesem Workshop, was einen gelungenen Einstieg in die Geschichte auszeichnet.