Journalismus braucht Bildung


Gemeinsames Statement der Vereinigungen der Journalistenausbildung:

Die Vereinigungen der Journalistenaus- und -weiterbildung stellen fest, dass ihre Arbeit unter Druck gerät.

Wir bieten den Journalistinnen und Journalisten in Österreich die Möglichkeit zur Reflexion und zur Weiterentwicklung. Journalismus braucht diesen Raum für Qualität und um seine gesellschaftliche Aufgabe in der Demokratie erfüllen zu können. Neue Formate müssen integriert, Entwicklungen analysiert, Wissen muss aktuell gehalten werden.

Im Sinne der Vielfalt ermöglichen wir Journalistinnen und Journalisten mit unterschiedlichen Lebenswegen den Einstieg in den Beruf. Und wir unterstützen die kontinuierliche Weiterentwicklung beruflicher Kompetenzen. Journalisten brauchen hochwertige, unabhängige Weiterbildung um ihre Aufgabe mit Sorgfalt und Verantwortung erfüllen zu können. Hier zu sparen, halten wir für den falschen Weg.

Weitere Kürzungen der Presseförderung im Abschnitt „Qualitätsförderung und Zukunftssicherung“ gefährden die Substanz unserer Arbeit. Darunter leiden sowohl die Qualität der journalistischen Aus- und Weiterbildung als auch unsere Unabhängigkeit in dieser Aufgabe. Darunter leidet in weiterer Folge der Journalismus.

Wir erinnern die Akteure der österreichischen Medienpolitik an ihre mehrfach geäußerte Absicht, die Unterstützung der journalistischen Aus- und Weiterbildung zu stärken und auszubauen.

Der Bereich „Qualitätsförderung und Zukunftssicherung“ wurde im Rahmen der Presseförderung bereits mehrfach gekürzt. Wir lehnen eine weitere Kürzung ab und fordern eine Erhöhung, um mit unserer Aufgabe weiterhin Qualitätsförderung und Zukunftssicherung leisten zu können.



Für das Kuratorium für Journalistenausbildung: Elisabeth Wasserbauer
Für die OÖ Journalistenakademie: Wolfgang Chmelir
Für M-MEDIA, Verein zur Förderung interkultureller Medienarbeit: Simon Inou
Für die Gesellschaft für Publizistik und Medienforschung: Judith Reitstätter
Für das Friedrich Funder Institut für Publizistik, Medienforschung und Journalistenausbildung: Christian Moser
Für die Katholische Medien Akademie: Gerhard Weis

(v.l.n.r.)

Presseaussendung, 2. März 2012

Schreibcoaching, 9.-10.5.2017, KfJ.Salzburg

Tipps und kreative Übungen begleiten Sie ein halbes Jahr, beim gemeinsamen Start werden Kreativmethoden vorgestellt und ausprobiert. Am Ende des Coachings teilen Sie Ihre Erfolge und entwickeln Pläne, wie Sie das Erreichte im Alltag verankern.

 


Meinung im Blatt, 15.-16.5.2017, KfJ.Salzburg

Meinungsjournalismus ist ein großer Trend: Kommentar, Glosse, Leitartikel, Kolumne und Essay werden gerne gelesen, sie sorgen für Orientierung und stärken so das Profil Ihres Mediums. Im Workshop steht die praktische Textarbeit mit dem Profi im Mittelpunkt.


Fake News, 16.5.2017, KfJ.Wien

Hinter Kommentaren auf Facebook, Twitter & Co steckt häufig eine Propagandasoftware, Social Bots genannt. Die sozialen Medien spülen jede Menge solcher Falschmeldungen auf die Redaktionsserver und Journalistenrechner. Im eintägigen Workshop lernen Sie Methoden und Strategien, um...