Neuer KV bringt Online-Redakteuren neue Bildungsmöglichkeiten


Mit dem neuen Kollektivvertrag kommen auch Onliner in den Genuss des Journalisten-Kollegs – KfJ reagiert mit Nachfrist für Bewerbungen

Nun haben alle zugestimmt: Mit 1. Juli tritt der neue Kollektivvertrag für Journalisten bei Tages- und Wochenzeitungen und deren Online-Ausgaben in Kraft. Damit gilt für Online-Redakteure vieles, was bisher nur Print-Leuten zugute gekommen ist. So auch die Regelung der Aus- und Weiterbildung.

Eine hochwertige Ausbildung für Redakteure ist im Kollektivvertrag festgelegt: das Österreichische Journalisten-Kolleg, berufsbegleitend in Modulen organisiert und veranstaltet vom Kuratorium für Journalistenausbildung (KfJ).

Journalisten-Kolleg im neuen KV
§7.2 Während der Ausbildungszeit ist als Voraussetzung für die spätere Übernahme als Redakteur das Journalisten-Kolleg oder ein anderes gleichwertiges Journalistentraining zu absolvieren;

§7.4 Der Dienstgeber trägt die Ausbildungskosten für die erforderliche Absolvierung des Journalisten-Kollegs […] und gewährt die nötige Freistellung

§35.3 Soweit ein Redakteur keine Redakteursaspirantenzeit absolviert hat, wird die Teilnahme am Journalisten-Kolleg empfohlen.

Weiterbildung
Jährliche Weiterbildung ist für verantwortungsvolle Berufe selbstverständlich. Nun gibt es erstmals im Journalisten-Kollektivvertrag eine zaghafte Vereinbarung zum Umfang:

§ 35.1 Redakteure haben Anspruch auf unbezahlte Freistellung für jeweils eine Woche pro Dienstjahr für Veranstaltungen zu Zwecken der Aus-, Fort- und Weiterbildung.

§35.2 Für einvernehmlich mit dem Chefredakteur ausgewählte Veranstaltungen stellt der Dienstgeber den Dienstnehmer unter Fortzahlung des Entgeltes […] frei und trägt die Kosten der Veranstaltung.

Inhouse-Akademien und Lehrredaktionen
Viele Verlage bieten inzwischen einen Turnus für Neueinsteiger an, der der Talentesuche dient. Auch hier wurde ein Mindeststandard gesetzt:

§7.3c Verlagsinterne Ausbildungseinrichtungen müssen mit externen Institutionen […] kooperieren.


Das Kuratorium für Journalistenausbildung  begrüßt diese Vereinbarungen und hat für das Journalisten-Kolleg eine Nachfrist festgelegt, damit neu in den Kollektivvertrag übernommene Onliner schon in diesem Jahr ihre Ausbildung im Journalisten-Kolleg beginnen können.
Bis 1. Juli haben sie nun Zeit sich zu bewerben. www.kfj.at/journalisten-kolleg

Im Journalisten-Kolleg trainieren Journalisten intensiv alle Arbeitsbereiche, Quereinsteiger entwickeln effizient ihr Handwerk und auch Fachhochschul-Absolventen reflektieren praktisches und theoretisches Wissen und verbinden es mit der Reflexion der eigenen Rolle.

Das Journalisten-Kolleg dauert neun Wochen, aufgeteilt auf vier Module, drei davon finden in Salzburg statt, eines in Wien. Journalistisches Denken und Arbeiten sind die Grundlage der Ausbildung, darauf bauen die Formate für unterschiedliche Verbreitungskanäle auf.

Für die Weiterbildung bietet das KfJ jährlich rund 80 Angebote.
Für die Kooperation mit Inhouse-Akademien und Lehrredaktionen gibt es bereits zahlreiche erfolgreiche Beispiele.
Programme und Kontaktdaten dazu auf www.kfj.at.

Das Kuratorium für Journalistenausbildung ist die Weiterbildungsinstitution der Medien-Sozialpartner. Gegründet 1978 bietet es jährlich ein breites Spektrum an Weiterbildungsveranstaltungen in ganz Österreich an.

NLP – Bedrohung oder Potential?, 15.9.2017, Wien

Im Seminar erhalten Sie Einblick in die Methoden der konfliktorientierten NLP-Rhetorik und erfahren, wie Sie in Interviews NLP-Muster aufbrechen und abwehren können.


Der Charme der Heimat, 18.-19.9.2017, KfJ.Wien

Der USP regionaler Medien liegt in der Einzigartigkeit des Mikrokosmos Heimat. Die Referentin Christine Brugger zeigt, wo diese Inhalte zu finden sind und wie auch überregionale Themen zu lokalen Geschichten werden.


Sprache als Handwerk, 25.-26.9.2017, KfJ.Wien

Exzellenten Stil kann man lernen. Schreibprofi und Bestseller-Autor Christoph Fasel begibt sich im Seminar auf die Spuren von Unwörtern, zerlegt Mode-Blabla, Adjektive, Nominalstil, Bürokratendeutsch und Bandwurmsätze.


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