16.04.2020

29. Österreichisches Journalisten-Kolleg im neuen Format

Jetzt bewerben: Die etablierte journalistische Grundausbildung des KfJ bietet Mehrmedialität, einen Recherche-Schwerpunkt, Inputs zu Wirtschaft & Politik sowie Online-Lerninhalte.

Im Herbst startet das Österreichische Journalisten-Kolleg mit dem 29. Durchgang: Die journalistische Basis-Ausbildung vermittelt mehrmediale Grundlagen des journalistischen Handwerks sowie eine fachliche Einführung in Wirtschaft- und Politikthemen. Die neunwöchige Ausbildung wird dazu auch um E- & Distance-Learning-Formate ergänzt und aufgewertet. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Die neunwöchige Grundausbildung wird ab Herbst um E- & Distance-Learning-Einheiten angereichert und damit qualitativ aufgewertet. „Journalismus lebt vom persönlichen Austausch und kann am besten in der Gruppe erlernt werden“, erklärt Koller: „Aber natürlich haben wir auf die Veränderungen reagiert und werden dort, wo es sinnvoll ist, E- und Distance-Learning-Einheiten einbauen. Dadurch erwarten wir uns eine bessere Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Ausbildung. „Wir werden beispielsweise einige fachliche Inhalte aber aber auch Evaluierungen und Feedbacks digital abhalten.“

Das Österreichische Journalisten-Kolleg bietet:

  • eine fundierte mehrmediale Basis-Ausbildung für junge Redakteure und freie Journalisten
  • Recherche-Schwerpunkt durch eine Kooperation mit der DOSSIER ACADEMY
  • Fachliche Vermittlung von Grundlagen aus Wirtschaft & Politik
  • Erarbeitung eines Medienprojekts als Abschlussarbeit
  • Präsenz-Lehre mit E- & Distance-Learning-Formaten

Berufseinstieg als Ziel
Das Österreichische Journalisten-Kolleg richtet sich an Redakteursaspiranten aus Medienunternehmen verlegerischer Herkunft ebenso wie an freie Journalisten, welche ihr Handwerkszeug vertiefen wollen. Daneben sind auch Bewerbungen von Berufseinsteigern willkommen. „Wir sehen uns als Alternative zum Berufseinstieg über ein Journalismus-Studium“, sagt Koller: „Wer Journalist werden möchte und bereits einige berufliche Erfahrungen gesammelt hat, ist im Kolleg richtig.“ Durch den direkten Kontakt zu Vortragenden aus der journalistischen Praxis und Branchen-Kollegen gelingt vielen der Einstieg in die Branche während der Ausbildung.

Das 29. Österreichische Journalisten-Kolleg findet in vier Modulen zu diesen Zeiten statt:

Modul 1: 5. bis 16. Oktober 2020, KfJ.Salzburg
Modul 2: 18. bis 29. Jänner 2021, KfJ.Wien
Modul 3: 8. bis 19. März 2021, KfJ.Salzburg
Modul 4: 7. bis 25. Juni 2021, KfJ.Salzburg

Bewerbungen sind ab sofort möglich:
Interessierte senden bitte ein ausgefülltes Bewerbungsformular,
Ihren Lebenslauf
sowie eine Motivation,
einen Bewerbungstext (Schreiben Sie einen Artikel zum Thema “Digitalisierung”. Die Darstellungsform sowie das Medium können Sie frei wählen – bitte vermerken Sie beides am Textanfang. Umfang: ca. 3.000 Zeichen ohne Leerzeichen/zwei Minuten (bei Audio- und Video-Beiträgen legen Sie zusätzlich ein Manuskript bei.)
und (falls vorhanden) Textproben per E-Mail an office@kfj.at. Wir bitten Sie nach Möglichkeit Ihre Unterlagen zusammenzufassen und ein Dokument (mehrseitiges pdf) zu schicken.

Das Auswahlverfahren findet im Lauf des Frühjahrs statt. Statt persönlichen Interviews und Bewerbungsgesprächen werden aufgrund der aktuellen Situation Video-Chats angeboten. Alle weiteren Informationen zum 29. Österreichischen Journalistenkolleg sind hier zu finden.

Preisliche COVID19-Situation
Die Teilnahme am 29. Österreichischen Journalisten-Kolleg kostet Vergünstigungen gibt es für Mitarbeiter von Unternehmen, welche den KfJ-Trägerorganisationen „Verband Österreichischer Zeitungen“ sowie „Österreichischer Zeitschriften- und Fachmedienverband“ (ÖZV) angehören. Ebenso vergünstigt können Mitglieder der „Journalistengewerkschaft“ GPA-djp teilnehmen. Die Teilnahme kostet EURO 4.380,- (regulär) bzw. EURO 3.720,-  (vergünstigt). Bei 45 Ausbildungstagen entspricht dies einem Preis von etwa EURO 77,- pro Ausbildungstag. „Natürlich nehmen wir auf die aktuelle Situation Rücksicht“, ergänzt Koller: „Niemand soll aufgrund der aktuellen Situation, welche natürlich auch tragische Auswirkungen insbesondere auf die Situation von freien Journalisten hat, nicht teilnehmen können.“ Das KfJ bietet Bewerbern daher individuelle Lösungen was Zahlungen und Beitragshöhe angehe, an.

Die Ausbildung im Überblick
Hier die einzelnen inhaltlichen Blöcke des 29. Österreichischen Journalisten-Kolleg nochmals im Überblick:

Mehrmediale Basis-Ausbildung: Die Teilnehmer werden in Schreibwerkstätten in den verschiedenen etablierten Darstellungsformen wie Nachricht, Reportage oder Kommentar geschult. Diese Formate werden um spezielle Schreib-Übungen für Online und Social Media ergänzt. Eine Einschulung in Mobile Reporting sowie dem Erstellen von Podcasts gehören ebenfalls zu den Fixbestandteilen.

Recherche-Schwerpunkt: Gerade in diesen Zeiten bekommt fundierte Recherche eine noch wichtigere Bedeutung. Das KfJ ist Partner der DOSSIER ACADEMY und kann daher den Kolleg-Teilnehmern neben einer klassischen Einführung in Recherche auch einen Zusatzworkshop mit den Experten der Recherche-Plattform DOSSIER im Rahmen des Kolleg anbieten.

Grundlagen aus Wirtschaft & Politik: Neben journalistischen Fähigkeiten gehört auch eine fachliche Vermittlung von wirtschaftlichen und politischen Grundlagen zu einer qualitativ hochwertigen Journalismus-Ausbildung. Im Österreichischen Journalisten-Kolleg ist daher in jedem Modul mindestens ein Ausbildungstag der Vermittlung und journalistischen Übung von Politik- und Wirtschaftsthemen integriert.

Erarbeitung eines Medienprojekts: Unternehmerischer Journalismus wird beim Abschlussprojekt gefördert: Die Teilnehmer kreieren für ihr Abschlussprojekt ein mehrmediales Medienprodukt. Sie erhalten dabei Grundzüge von Produktentwicklung sowie der Medienwirtschaft hautnah vermittelt und zeigen dabei, was sie journalistisch gelernt haben.

Präsenz-Lehre mit E- & Distance-Learning-Formaten: Die vier Module werden durch Online-Workshops und -Sessions begleitet. Präsenz- und Online-Formate sind aufeinander abgestimmt und ermöglichen daher den Teilnehmern eine bessere Vereinbarkeit von Beruf, Weiterbildung und sonstigen sozialen Verpflichtungen.

 

Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen und stehen für Rückfragen gerne bereit.