Das Österreichische Journalisten-Kolleg

Das Österreichische Journalisten-Kolleg ist die berufsbegleitende Journalistenschule für motivierte, offene Menschen mit journalistischer Erfahrung und Quereinsteiger mit Leidenschaft für Journalismus.

Journalisten professionalisieren ihre Tätigkeit, profitieren vom Lernen in der Gruppe und entwickeln sich individuell weiter. Sie lernen crossmedial zu planen und zu arbeiten, Zusammenhänge zu erkennen und Inhalte auf den Punkt zu bringen. Das Journalisten-Kolleg basiert auf den drei Kompetenzbereichen Handwerk, Wissen und Haltung und versteht sich als berufsbegleitende Journalistenschule unter redaktionsnahen Bedingungen.

Richtet sich an: motivierte, offene Menschen mit journalistischer Erfahrung und Quereinsteiger mit Leidenschaft für Journalismus. Journalismus ist ein offener Beruf ohne Zugangsbeschränkungen, daher sind auch keine formalen Voraussetzungen für das Journalisten-Kolleg nötig.

Referenten und Trainer
Erfahrene Journalisten und Experten leiten praktische Übungen an. Die Referenten und Trainer sind hervorragend auf ihrem Gebiet und wissen, wie modernes Lernen funktioniert – so können sie die Entwicklung der Teilnehmer optimal unterstützen. Das KfJ greift dabei auf ein breites Netzwerk nationaler und internationaler Journalistentrainer und fachlicher Experten zurück.

Ablauf
Die Präsenzphasen sind in vier Modulen zu je zwei Wochen organisiert und werden mit einem einwöchigen crossmedialen Projekt abgeschlossen. Die Module sind auf neun Monate aufgeteilt und werden durch E-Learning ergänzt. Dieses wird als Fernlernen organisiert und findet am jeweiligen Wohn- und Arbeitsort der Teilnehmer statt.

Ort
Drei Module des Journalisten-Kollegs finden am Kuratorium für Journalistenausbildung in Salzburg statt, ein Modul in Wien.

Inhalte des Journalisten-Kollegs

Journalistisches Wissen und Können sind Inhalte des Journalisten-Kollegs. Das Fundament der Ausbildung ist das Bewusstsein für Verantwortung und Haltung im Journalismus. Davon ausgehend werden Formate für Print-, Audio- und Online-Medien und deren crossmediale Weiterentwicklungen vermittelt.

Beim einwöchigen Abschlussprojekt und im Gespräch mit der Prüfungskommission stellen die Teilnehmer ihre Kompetenzen unter Beweis.

Modul 1
  • Journalismus: Aufgabe,
  • Verantwortung, Berufsrolle
  • Recherche
  • Sprache und Stil
  • Bericht, Nachricht
  • Online: Texten und Trends
  • Pressefotografie
Modul 2
  • Staat, Politik und Macht
  • Medienlandschaft
  • Kommentar und Glosse
  • Kommunikationstechniken
  • Interview
  • Auftritt und Stimme
Modul 3
  • Kreative Arbeitsmethoden
  • Reportage
  • Feature
  • Wirtschaft
  • Medienrecht
  • Politische Kommunikation
Modul 4
  • Porträt
  • Layout
  • Videojournalismus
  • Datenjournalismus
  • Marktentwicklung
  • Multimedia Storytelling
Crossmediales Abschlussprojekt
  • Anwendung der neuen Kompetenzen
  • Entwicklung von Konzept und Redaktionsstruktur
  • praktische Umsetzung

Bewerbung

28. Journalisten-Kolleg 2019/2020
Modul 1: 14. bis 25. Oktober 2019, KfJ.Salzburg
Modul 2: 20. bis 31. Jänner 2020, KfJ.Wien
Modul 3: 23. März bis 3. April 2020, KfJ.Salzburg
Modul 4: 15. Juni bis 3. Juli 2020, KfJ.Salzburg

Seminarzeit ist täglich von 9 bis 18 Uhr, die Mittagspause von 13 bis 14 Uhr.

Teilnahmegebühr: 3.650 Euro, Begünstigte: 3.100 Euro

Für eine erfolgreiche Bewerbung benötigen wir
• ausgefülltes Bewerbungsformular (beschreibbares pdf)
• Lebenslauf mit Foto (eine DINA4-Seite)
• Motivationsschreiben
• Bewerbungstext: Schreiben Sie einen Artikel zum Thema “Soziale Medien”. Darstellungsform und Medium wählen Sie frei und vermerken beides am Textanfang. Umfang: 3.000 Zeichen ohne Leerzeichen/zwei Minuten (Bei Audio- und Video-Beiträgen legen Sie zusätzlich ein Manuskript bei.)
• eine bereits veröffentlichte Arbeitsprobe, falls vorhanden
• OPTIONAL: Nachweis ob Begünstigter (Mitglieder) durch entsprechende Dokumente (z.B. Lohnzettel, Dienstgeberbestätigung, Gewerkschaftsausweis, etc.).

Ihre Bewerbung, inklusive sämtlicher oben genannter Beilagen, schicken Sie bitte an das Kuratorium für Journalistenausbildung: office@kfj.at.

Bewerbungsgespräche
Die geeignetsten Bewerber laden wir zu persönlichen Bewerbungsgesprächen in Wien und Salzburg ein. Diese werden etwa eine Stunde pro Bewerber in Anspruch nehmen.

Förderungen
Die Teilnahme am Österreichischen Journalisten-Kolleg wird von verschiedenen Förderstellen unterstützt. Die Förderungen sind je nach Bundesland und Arbeitsverhältnis unterschiedlich. Wir haben einen Überblick über die Fördergeber zusammengestellt.

Zertifikat
Voraussetzung für die Verleihung des Zertifikats ist die Anwesenheit bei allen Modulen, die Absolvierung der E-Learning-Aufgaben, die aktive Mitarbeit im Abschlussprojekt und die positive Absolvierung des abschließenden Prüfungsgesprächs. Im Kollektivvertrag ist es als Messlatte für die Ausbildung von Redakteuren verankert. Damit ist das Journalisten-Kolleg die  traditionsreichste und renommierteste Ausbildung für Journalisten in Österreich.

Stimmen zum Kolleg

ORF Ö1, Redakteurin
Cornelia Krebs

„Als ich vor etwa 20 Jahren beschloss, meinen Traumberuf zu erlernen, öffnete das damals erste Kolleg des Kuratoriums für Journalistenausbildung eine Tür für mich. Als Frischgefangene erfuhr ich alle Grundlagen und von berufserfahrenen Referenten das so wichtige Feedback. Mittlerweile habe ich die Seiten gewechselt und bin selber Referentin am KfJ – eine Tätigkeit, die mir viel Spaß macht und, wie ich hoffe, auch andere auf den Weg bringt.“

BMLVS, Ministeriumssprecher
Michael Bauer

„Das Journalisten-Kolleg war eine wirklich sehr gute, umfassende und qualitativ hochwertige Ausbildung, von der ich heute viel profitiere.“

Der Österreichische Journalist, Chefredakteur und Herausgeber
Georg Taitl

„Bei der Ausbildung erhielt ich mehr als das journalistische Rüstzeug, weil ich absolute Journalistenprofis kennen lernen konnte und sah, wie sie arbeiteten. Sie waren starke Vorbilder.“

Salzburger Nachrichten, Redakteur
Mag. Christian Resch, Bakk. Komm.

„Vor allem die sprachlichen und stilistischen Komponenten bringen einen schreiberisch weiter. Viele der Vortragenden haben zudem einen bleibenden persönlichen Eindruck hinterlassen.“