Geschichte

Weitere Informationen zu unseren Tätigkeiten finden Sie in unserem aktuellen Jahresbericht.

1974

Der erste Grundkurs zur journalistischen Ausbildung startet.

1978

Am 16. November gründen DDr. Günther Nenning (Journalistengewerkschaft), Dr. Walter Schaffelhofer (VÖZ) und Norbert Orac (ÖZV) das Kuratorium für Journalistenausbildung (KfJ) als gemeinnützigen Verein.

1979

Die ersten Kurse im KfJ finden zu den Themen „Elektronik in der Zeitungsredaktion“, „Umfrageforschung und Journalismus“ und „Kabelfernsehen und Bildschirmzeitung“ statt. Geschäftsführer ist Univ.Ass. Dr. Heinz Pürer.

1980

Das KfJ vergibt erstmals Stipendien für Ferialvolontariate. Im selben Jahr startet die Schriftenreihe Journalistik.

1984

Das KfJ-Handbuch „Praktischer Journalismus in Zeitung, Radio und Fernsehen“ erscheint in seiner ersten Ausgabe, ebenso die Broschüre „Wie wird man Journalist“.

1986

Dr. Helmut K. Ramminger wird Geschäftsführer des KfJ, Dr. Pürer wird ordentlicher Universitätsprofessor in München.

1990

Das KfJ bietet Managementseminare für Journalisten an. Nach dem Zerfall des Ostblocks unterstützt das KfJ Journalisten aus den Reformländern mit Seminaren und Stipendienaktionen.

1991

Das KfJ wird Mitglied der European Journalism Training Association (EJTA) – und übernimmt damit erneut eine Vorreiterrolle in Österreich.

1992

Als Weiterentwicklung der Grundkurse startet das Österreichische Journalisten-Kolleg. Als Pionier in Europa bietet das KfJ Trainerseminare für Journalistenausbildner an.

1994

Das erste Österreichische Kolleg für Wirtschaftsjournalismus startet. Das KfJ übersiedelt in das Salzburger Pressezentrum und erweitert seinen Vereinsnamen mit dem Zusatz Österreichische Medienakademie.

1995

Das Thema Internet spielt eine große Rolle in den Kursen des KfJ. Stipendien des KfJ ermöglichen einem österreichischen Journalisten einen Japanaufenthalt.

1996

Der Internationale Fotosommer geht in seine erste Runde. New York Times-Cheffotograf Paul Hosefros arbeitet sechs Tage lang mit Pressefotografen und Amateuren. Der Workshop findet seitdem in Zusammenarbeit mit den Salzburger Nachrichten statt.

1997

Dr. Meinrad Rahofer wird Geschäftsführer. Die neuen Fern- und Ferienkurse richten sich vorwiegend an freie Journalisten. Das KfJ bietet Radiokurse an und geht mit eigener Website unter www.kfj.at online.

1998

Neu im Programm sind eine Radio-Akademie, eine TV-Akademie, eine Pressefoto-Akademie und eine Online-Akademie: die erste Online-Ausbildung in Europa. Im Kolleg wird eine Online-Abschlussarbeit produziert. Die regelmäßige Sprachkritik „Rauter ärgere dich nicht!“ geht online, eine frühe Form des Bloggens.

1999

Das Österreichische Journalisten-Kolleg wird von den Sozialpartnern als Standard für die Ausbildung von Redakteuren in Österreich festgeschrieben.

2000

Die Fernseh- und Radio-Akademien des KfJ bieten erstmals je einen Grundkurs an. Das KfJ ist Gründungsmitglied des Vereins zur Förderung der Qualität im Journalismus. Dr. Rahofer ist erster Vorstandsvorsitzender.

2001

Der Programmbeirat des KfJ wird neu strukturiert. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Publizistik in Wien wird die „Theodor-Herzl-Dozentur zur Poetik des Journalismus“ eingerichtet. Der Integrative Journalismuslehrgang für Menschen mit Behinderung startet in Kooperation mit dem Wiener Verein Medienarbeit Integrativ.

2002

Der erste Journalismuslehrgang für deutschsprachige Journalisten in Südtirol statt, organisiert vom KfJ.

2003

Dr. Meinrad Rahofer wird Vizepräsident der European Journalism Training Association, des Dachverbands der europäischen Journalisten-Bildner.

2004

Der Verein Kuratorium für Journalistenausbildung feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einem Fest im österreichischen Parlament.

2005

Dr. Meinrad Rahofer erhält das goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich für besondere Verdienste um die Journalistenausbildung. Univ. Prof. Dr. Heinz Pürer und Vorstandsmitglieder und Wegbegleiter des KfJ werden mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, dem goldenen und dem silbernen Ehrenzeichen der Republik ausgezeichnet.

2006

Die Ergebnisse der Studie „So arbeiten Österreichs Journalisten für Zeitungen und Zeitschriften“ erscheint als 18. Ausgabe der Schriftenreihe Journalistik. Das KfJ erarbeitet gemeinsam ein Leitbild um erprobte Qualität und Entwicklungspotentiale festzuhalten.

2007

Das Land Salzburg verleiht dem Geschäftsführer des KfJ Dr. Meinrad Rahofer das Goldene Ehrenzeichen für seine Verdienste um die Journalistenaus- und -weiterbildung.

2008

Das KfJ feiert sein 30-jähriges Vereinsbestehen im Palais Epstein. Der Master-Studiengang New Media Journalism startet in Kooperation mit internationalen Partnern.

2009

Dr. Meinrad Rahofer feiert sein 20-jähriges Dienstjubiläum. Er hat die Bedeutung des KfJ national und international fest verankert. Im November findet die Tagung zur Zukunft des Journalismus statt: unter Beteiligung von Rick Edmonds vom Poynter Institute und mit Unterstützung der US-Botschaft in Wien.

2010

Dr. Meinrad Rahofer stirbt unerwartet am 12. Februar. Meinrad Rahofer hat zahlreiche Journalistengenerationen geprägt und hat mit Herz und Leidenschaft zur Erhaltung journalistischer Qualitätsstandards beigetragen. Das KfJ bleibt ihm tief verbunden. Mag. Elisabeth Wasserbauer übernimmt die Geschäfte.

2011

Das 20. Journalisten-Kolleg startet in neuer, verdichteter Form.
Aus zwölf Wochen werden neun, vier Module und ein multimediales
Abschlussprojekt bilden den Rahmen. Die Website www.kfj.at wird relauncht, neue Navigationsstrukturen und ein neues Contentmanagement-System vereinfachen den Workflow. Neue journalistische Formate werden beim Journalismus-Labor gezeigt.

2012

Das 20. Journalisten-Kolleg wird erfolgreich abgeschlossen. Zu dem besonderen Anlass lädt Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler ins Haus für Mozart. Im Oktober findet das 1.000 KfJ-Seminar statt, Thema ist der Evergreen journalistischer Seminare: die Reportage. Das neue Format Schreibcoaching begleitet Schreibende direkt an den Schreibtisch. Das neue Multimedia-Studio eröffnet neue technische Möglichkeiten für zukunftsweisende Workshops und Trainings.

2013

35 Jahre sind seit der Gründung des KfJ vergangen, das Jubiläum wird auf Einladung des Österreichischen Parlaments im Palais Epstein begangen. 18.202 Menschen in den Medien haben sich in 1.092 Veranstaltungen am KfJ österreichweit und international weitergebildet und weiterentwickelt. Das KfJ startet den Prozess zur Zertifizierung international anerkannter Qualität in der Weiterbildung.

2014

Das KfJ schließt erfolgreich den Zertifizierungsprozess ab. Das Testat nach LQW bedeutet Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung und sichert den Blick auf gelungenes Lernen in allen Organisationsbereichen.

2015

Anfang des Jahres wird der neue Standort in der Wiener Innenstadt in Betrieb genommen. Damit finden Seminare in Wien an einem Ort statt, das KfJ ist auch in der Bundeshauptstadt leichter auffindbar.

2016

Im März übersiedelt das Kuratorium für Journalistenausbildung an seinen neuen Standort in der Salzburger Altstadt: Bergstraße 10.
Elisabeth Wasserbauer wird im Mai Mutter einer Tochter. Für die Zeit ihrer Karenz übernimmt die langjährige KfJ-Seminarleiterin und Assistentin der Geschäftsführung Dagmar Köttl die Agenden der Geschäftsführung.

2017

Der Jubiläumsjahrgang des Österreichischen Journalisten-Kollegs feiert seinen Abschluss: Die traditionsreichste Journalistenausbildung Österreichs bildet seit 25 Jahren erfolgreich den Branchennachwuchs aus. Seminarleiterin Andrea Huttegger wechselt nach Wien und leitet das KfJ.Wien – somit ist das KfJ in der Bundeshauptstadt verstärkt präsent. In Salzburg verstärkt Marion Flach das Team.

2018

Das KfJ stellt für Weiterbildung und gelungenes Lernen die idealen Bedingungen bereit – zum zweiten Mal überprüft und qualitätstestiert nach LQW (Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung). Im September verlässt Dagmar Köttl nach 22 Jahren das Unternehmen in ihrer Position als interimistische Geschäftsführerin und Seminarleiterin. Nikolaus Koller übernimmt ab Oktober die Geschäfte des KfJ. Neu im Team sind ab Herbst auch die Seminarleiter Lucas Kröll und Barbara Dürnberger.